Die Sommertour 2001 - Teil 1
Am Donnerstag, den 05.07.01, fuhren die Crewmitglieder der Kugelbake (Jens Parnow, Sang-Hyo Lee, Axel von Leitner, Isabelle Burger) und noch zwei weitere Crewmitglieder der Grimmershörn(Dennis Griebenow, Janne Petersen, Anna Sassen, Jens Ditschke) mit dem Zug von Cuxhaven nach Kiel. Am Nachmittag waren wir endlich am Hafen, wo unsere Sprinten lagen. Nachdem wir unsere Sachen in den Booten verstaut hatten, sind wir zum Großeinkauf gegangen. Am Abend war ein vergnügtes Beieinandersein; denn wir fuhren erst am nächsten Tag los mit dem Endziel Kopenhagen.
Am Freitag ging die Reise los. Um etwa 8:30 Uhr fuhren die beiden Sprinten von Kiel/ Schilksee nach Burg. Der Kutter HUGO ROSE war schon am 03.07.01 vorgefahren. Dies war unser längster Turn auf der gesamten Sommertour. Wir fuhren insgesamt 12h:30 und abends waren wir auch alle ein wenig geschafft. Da leider die beiden Sprinten in zwei unterschiedliche Häfen gefahren sind, konnten wir nichts an diesem Abend unternehmen. So beschlossen wir uns alle ein wenig für die morgige Weiterfahrt auszuruhen und zu erholen.


Gut erholt fuhren wir am Samstag, den 07.07.01, planmäßig um 9:00 Uhr los um am Abend Gedser zu erreichen. Leider verzögerte die Abfahrt der Grimmershörn um über zwei Stunden, weswegen wir, die Kugelbake-Crew, alleine segeln mussten. Um 18:00Uhr sind wir in Gedser angekommen und sprangen im Hafen direkt ins Wasser, weil am heutigen Tag die Temperaturen sehr hoch waren. Leider sah das der dortige Hafenmeister nicht so gerne, weswegen er uns ermahnte und uns aufforderte am Strand schwimmen zu gehen. Kurz nach 21:00Uhr, wir hatten schon Abend gegessen, kam auch endlich die Grimmershörn in Gedser an. Um Mitternacht liefen wir nach Gedser rein, weil wir dort ein Fest bemerkt hatten. Danach gingen wir schlafen um am nächsten Tag nach Klintholm zu fahren.
Sang-Hyo Lee
Die Sommertour 2001 - Teil 2

Am Sonntag fuhren wir um die gewohnte Uhrzeit los und segelten ohne größere Zwischenfälle nach Klintholm. Wir waren wie am Samstag um 18:00Uhr im Zielhafen, aber die Grimmershörn kam erst um 20:30 Uhr an. Als aber gerade die Grimmershörnn neben uns anlegten wollte, machte uns unser unfreundliche Bootsnachbar einfach los und wir trieben weg. Deswegen mussten wir schnell handeln und wir drehten mit dem Außenborder ein paar Runden im Hafenbecken bis die eben genannte Person woanders einen Platz suchte. Danach legten wir wieder an und neben uns dann auch die Grimmershörn. Am Abend gingen wir in die Sauna und schwammen noch ein paar Runden im Hafen. Danach schlummerten wir seelenruhig ein.
Am Montag stand RØdvig auf dem Plan. Bei diesem Turn ist nichts Erwähnenswertes geschehen. Am Abend saßen wir wieder einmal gemütlich beieinander und hatten eine Menge Spaß.
Am Dienstag, den 10.07.01, waren wir endlich nach nur sechs Tagen in Kopenhagen. Der Kutter war schon zwei Tage dort. Am Abend feierten wir diesen Erfolg. In Kopenhagen blieben wir insgesamt vier Tage. Die einen gingen shoppen, die anderen was essen. Einige gingen ins Kino oder fuhren mit Fahrrädern durch die Stadt und schauten sich die Sehenswürdigkeiten an. Abends ging man zusammen in Gaststätten oder in andere Örttlichkeiten. In den Tagen, in denen wir in Kopenhagen waren, hatten wir eine Menge Spaß.
Am Freitag, den 13.07.01, fuhren wir gen Heimat. Alle Jugendboote fuhren gemeinsam los. Aufgrund der sehr schlechten Wetterlage konnten wir nicht weiter als nach Dragär kommen. Dort gab es aber ein sehr schönen Aufenthaltsraum, wo wir alle zusammensaßen.
Sang-Hyo Lee
Die Sommertour 2001 - 3. und letzter Teil

Auch am nächsten Tag fuhren alle Boote zusammen. Heute ist unsere Batterie kaputtgegangen, weswegen wir sie dort unverzüglich entsorgten. Am Samstagmorgen waren die Jugendboote noch zusammen, aber gen Abend wurde das Wetter zunehmend schlechter, weswegen der Kutter ein Hafen vorher reinfahren musste. Die Kugelbake und die Grimmershörn fuhren aber bis nach Vordingborg. Am Abend war wieder ein fröhliches Beisammensein.
Der 16.07.01, ein Montag, war ein regnerischer Tag. Deswegen konnte wir heute ausnahmsweise mal ausschlafen. Danach gab es eine Diskussion unter den Sprinterleuten, ob man auf den Hugo warten sollte oder nicht. Aber zum Glück ging alles gut und die drei Jugendboote fuhren gemeinsam los. Auf der Insel gab es nichts besonderes, weswegen wir bei den Booten blieben. Am Dienstag ging's los nach Rudk
Øbing. Wir kamen wie geplant und unternahmen auch an diesem Abend nichts Größeres. Heute fuhren wir wieder in deutsche Gefilde, nämlich nach Damp. Am Abend gingen die einen früh ins Bett, die anderen aber gingen in die Disco. Am folgenden Tag machten wir ein Hafentag in Damp.
Am Freitag, den 20.07.01, fuhren wir nach Kiel/Holtenau. Dort gingen wir abends in die Bergklause, wo wir uns richtig sattessen konnten. Auch mussten wir uns Schlepper suchen. Am vorletzten Tag fuhren wir durch den Kanal. Unser Schlepp war sehr freundlich und wir machten uns während der Fahrt ein paar Pfannekuchen. Abends stand nichts besonderes auf dem Plan.
Sonntag, der 22.07.01, war endlich der Tag, an dem wir endlich nach Hause kamen. Die meisten freuten sich schon darauf. Zuvor aber verbrachten wir ein vergnügten Nachmittag in Brunsbüttel. Einige gingen schwimmen und Eisessen. Abends kam ein Boot nach dem andern im Heimathafen an. Zuerst die Kugelbake, dann die Grimmershörn und schließlich der Hugo.
Diese Sommertour hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und ich bedanke mich im Namen aller Jugendlichen des SVC beim Vorstand, der uns diese Fahrt erst möglich gemacht hat.

Sang-Hyo Lee