Schifffahrtsregatta vom 27.08.2004 bis 29.08.2004

Wind: 3-4 Bft. und Traumwetter


Freitag:
Am Freitag den 27. August ging es wieder los zur diesjährigen Schifffahrtsregatta. Im strömenden Regen haben wir unsere X-Play von den ´´Gewichten´´ der Sommerpause befreit. Am späten Abend ging es dann mit der Crew und unseren Mitseglern von INTERSCAN und DANSHIP ins Alt Kappeln zum Spare Ribs essen. Gut genährt und leicht erschöpft endete dieser erste Tag mit einem Abschlussbier auf der X-Play.

Samstag:
Um 06:45 war am Samstagmorgen aufstehen angesagt. Bei südwestlichem Wind um 3-4 Bft. ging es nach einer kurzen Kreuz vor der Schlei raus auf die Ostsee. Es war super Wetter und unser Boatspeed sank seltenst unter 8 Knoten. Nach einem klasse Start, konnten wir von Anfang an sehr weit vorne mitmischen und lagen nach 2 Stunden immer noch als zweites Schiff dicht hinter der Hanseatic Lloyd. Auf den letzen Meilen lieferten wir uns dann noch ein spannendes Rennen mit Amuse-Bouche. Am Ende des Tages wurden wir dritte. Um 18:30 Uhr ging es dann mit ca. 1.000 Seglern in die örtliche Turnhalle wo uns ein köstliches Abendessen erwartete. Zu später Stunde konnten wir dann noch ein nettes Feuerwerk bewundern, welches extra für die Teilnehmer der Schifffahrtsregatta gezündet wurde.

Sonntag:
Am Sonntag segelten wir bei ähnlichen Winden wie am Samstag wieder in Richtung Maasholm. Diesmal mit Genua 1 und 3. Heute war ´´Harmonietag´´ angesagt. Bei kühlen Getränken, Bockwurst, Wienerbröd und viel Sonnenschein ließ es sich prima auf der X-Play aushalten.

Alles in allem ein sehr gelungenes Wochenende mit super Segelwetter und einer klasse Veranstaltung.

Christoph Glaubke




Bericht Nordseewoche 2004

Es gab natürlich wieder einiges zu schrauben, als wir uns am Freitag in Wedel trafen um dann am Samstag Richtung Cuxhaven zu starten. Wir hatten Glück und kamen noch mit der Tide ins Ziel. So kamen wir schnell zum wieder einmal leckeren Fisch und langten ordentlich zu. Am folgenden Tag überraschte uns das Wetter mit Sonne und leider auch ganz wenig Wind. Eine Bahnverkürzung schien unausweichlich und mit etwas Glück trafen wir mit dem Strom, aber ohne Wind die Ziellinie. Nicht alle hatten das geschafft, trieben doch einige einfach daran vorbei...
Auf alle Fälle waren die nächsten beiden Tage auf der Insel wie gewohnt eine Klasse für sich. Schade nur, dass es dieses Mal kein Zelt am Hafen gab. Gefeiert wurde in der Nordseehalle, da fehlt uns das maritime Ambiente und auch das Verständnis, denn die Segler lassen wie immer einiges Geld auf der Insel.
Ein Teil unserer Crew hatte für die Regatta Rund Skagen auf der Grand Soleil 70 „Sinfonie Sylt" angeheuert. Mit über elf Knoten näherten wir uns der Skagen-Tonne. Da war der Wind plötzlich weg. Dabei hatten wir noch Glück: Während für uns der Wind bald wieder einsetzte, hatte das restliche Feld hinter uns mit der anhaltenden Flaute zu kämpfen. So querten wir als insgesamt drittes Schiff hinter der UCA und dem Trimaran Fritu- Fratzz die Ziellinie am Leuchtturm Kiel. Das langte immerhin für einen ersten Platz in der Gruppe ORCC.
Ein herzliches Dankeschön von Jens, Bjöm, Ralf und Marko an den Eigner Reinhold Riel. Platzierungen:
Wedel- Cuxhaven 3
Cuxhaven- Helgoland 1
Rund Helgoland Große Bahn 5
Rund Skagen mit Sinfonie Sylt 1


Bericht Kieler Woche 2004
Von Düsterbrook aus startete dieses Jahr die 50. Aalregatta nach Eckernförde. Bei um die 15- 20 Knoten Wind, Regen und ab und zu auch Sonnenschein verlief das Rennen um den Aal anfangs optimal. Die taktische Entscheidung, auf das zurückliegende Schwesterschiff zu decken veranlasste uns dann, die grundsätzlich falsche Bahnseite bei dem vor uns liegenden Kreuzkurs zu wählen. Erst beim Luvfass merkten wir, dass wir von ganz vorne auf den letztlich vierten Platz zurückgefallen waren. Da half dann nur noch eine emste Crewbesprechung und das ein oder andere Bier. Früh schlafen war angesagt, um am nächsten Tag besser zu sein. Das hat sich ausgezahlt; Start bei Regen, Ziel mit Sonnenschein und dem zweiten Platz. Also bis nächstes Jahr und hoffentlich gibt's dann mehr vom Aal...
Marko Lay


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